Sauna.kultur

Die unterschiedlichen Sauna-Arten

Es gibt die unterschiedlichsten Sauna-Arten. Diese definieren sich über ihre Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Aufgüsse. Hier lernen Sie alle Typen von Saunen kennen und was die Unterschiede zwischen diesen sind.

SaunaTemperaturLuftfeuchtigkeitAufgüsse
Baby-Sauna75°C15%nein
Banja50–70°Cbis zu 100 %ja
Bio-Sauna50–60°Cbis zu 100 % ja
Caldarium40-50°Chochnein
Dampfbad40–55°C80-100 %nein
Erdsauna110–130°C niedrigmild
Finnische Sauna80–100°C10–30 %ja
Hamambis zu 50°Chochnein

Baby-Sauna

Die Baby-Sauna ist, wie der Name schon sagt, speziell für Babys und Kleinkinder gedacht. Ab dem vierten Lebensmonat können Sie Ihr Baby hierhin mitnehmen. Das Abkühlen und die Ruhephasen sollten ebenfalls kindgerecht gestaltet werden.

Banja

Der Banja stammt aus Russland und ist ein typisches Badehaus. Es besteht aus zwei bis drei Räumen: Dem Schwitzraum, einem Waschraum sowie einem Ruheraum.

Bio-Sauna

Die Bio-Sauna ist eine eher milde Sauna und arbeitet mit ätherischen Ölen und Lichttherapie. Beides muss aber nicht zwingend vorhanden sein. Außerdem sauniert man hier länger als normalerweise. Vor allem für Leute mit hohem Blutdruck ist die Bio-Sauna empfehlenswert.

Caldarium

Das Caldarium stammt von den Römern und ähnelt einem Hamam. Dazu kommen noch ätherische Öle. Dieses Bad schont den Kreislauf und wirkt sich entspannend auf die Muskulatur aus.

Dampfbad

Das Dampfbad oder auch Dampfsauna genannt ist der Sauna sehr ähnlich und bringt Sie ins Schwitzen. Hier wird jedoch mit einem Dampfkessel die Luftfeuchtigkeit erhöht, was sehr gut für die Atemwege ist.

Erdsauna

Die Erdsauna ist die Urform der Sauna. Dabei wird eine Bodenwanne in die Erde eingelassen und mit Steinen vermauert. Auf diese Wanne kommt dann die Sauna, die meist aus Kiefernholz besteht und zur Hälfte in der Erde verschwindet. Über einen Holzofen wird sie dann erhitzt. Die Aufgüsse sind hierbei eher mild gehalten.

Finnische Sauna

Die finnische Sauna ist die klassische Form der Sauna und besteht aus einem Raum oder einem Saunahaus. Beheizt wird sie mit einem Steinofen. Regelmäßig werden Aufgüsse vollzogen. Man wechselt zwischen Phasen, in denen man in der Sauna schwitzt oder sich außerhalb ausruht.
Die Textilsauna ist eine ganz normale Sauna, in der jedoch Badesachen getragen werden. Diese Form findet man meist in Schwimmbädern.

Hamam

Das Hamam bezeichnet ein türkisches Dampfbad, das wie der Banja in verschiedene Räume eingeteilt ist. Diese sind so temperiert, dass zwischen ihnen etwa 10°C Unterschied ist. Beim Saunieren trägt man hier einen Lendenschurz, denen Pestemal. Im ersten Raum, dem „Göbbek“, treffen Sie auf Temperaturen von 50°C zum Saumieren. Danach kommt der „Maslakh“, der Ruheraum, mit 40°C. Danach werden Sie bei den gleichen Temperaturen im „Sogukluk“ massiert. Zum Schluss kommt der Raum „Halvet“, der ein Dampfbad ist. Hier können Sie sich massieren lassen, Kalt-Warm-Wassergüsse bekommen oder mit einem Handschuh aus Ziegenhaar einseifen lassen. Das alles regt die Durchblutung an.

Die unterschiedlichen Sauna-Arten
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