Unser Saunaguide: Saunstypen im Vergleich

Plant man einen Saunabesuch in einem der großen Wellness Bäder, so hat man oft die Qual der Wahl. Es werden eine Vielzahl verschiedener Saunatypen angeboten. Im Internet kann man sich auf den Webseiten der Sauna betreibbar über das Angebot informieren. Damit man seine Zeit in der Sauna optimal nutzen kann, sollte man wissen was einen erwartet.

Unser Saunaguide Saunstypen im Vergleich

In unserem Saunaguide erklären wir hier die verschiedenen Eigenarten der Saunatypen. In der nachfolgenden Tabelle findest du einen groben Überblick:

SaunatypTemperatur ca.Luftfeuchtigkeit ca.
Panoramasauna85° C20%
Sinnessauna60° C15%
Zirbensauna80° C20%
Dampfsauna / Dampfbad45° C95%
Wassersauna75° C25%
Gartensauna85° C20%
Stollensauna85° C25%
Lichtsauna / Tepidarium60° C10%
Erdsauna90° C20%
Laconium60° C10%
Brechelbad65° C10%

 

Panoramasauna

Als Panoramasauna bezeichnet man gemeinhin eine Sauna, die über eine große gläserne Fensterfront verfügt. So kann man beim Schwitzen einen entspannten Blick nach draußen, zumeist auf den Saunagarten, werfen.

In der Regel bildet die Panoramasauna die geräumigste Sauna in Wellnessbädern und bietet Platz für 30-50 Saunagänger. Auch Aufgüsse werden hier häufig vorgenommen, so dass man mit allen Sinnen entspannen kann.

 

  • Temperatur: ca. 85°
  • Luftfeuchtigkeit: ca. 20%

 

 

Sinnessauna

Als Sinnesauna wird eine Art von Sauna bezeichnet, die gezielt die menschlichen Sinne anspricht. Eine Saune für die Sinne ist eher niedrig temperiert, da das Schwitzen hier nicht im Vordergrund steht.

Vielmehr wird in einer Sinnesauna häufig Musik mit meditativem Charakter abgespielt. Manche Saunen bieten zudem Erlebnisse wie eine Klangmassage oder andere Performancearten. Anstatt Aufgüssen kommen hier häufig Duftschalen mit Kräutern zum Einsatz.

Die Sinnesssauna ist eine wohl temperierte Sauna, die mit meditativer Musik untermalt wird. Der Körper wird erwärmt und der Stoffwechsel sanft angeregt. Die milde Temperatur bewirkt, dass das Schwitzen zwar verzögert, aber nicht weniger intensiv einsetzt.

  • Temperatur: ca. 60° C
  • Luftfeuchtigkeit: ca 15%

 

Zirbensauna

In einer Zirbensauna wird mit Zirbel eine besondere Art von Holzaroma verwendet, um für eine besondere Art von Entspannung zu sorgen. Das Aroma der auch als „Königin der Alpen“ bekannte Kiefernart, soll eine besonders entspannende Wirkung auf den menschlichen Körper haben. So werden Zirbelspäne z.B. auch in Kissen verwendet um den Schlaf zu verbessern.

Oft sind bestehen in Zirbensaunen auch die Saunabänke oder Wände aus Zirbenholz, so dass der gesamte Schwitzraum von seinem wohltuenden Aroma gefüllt ist.

  • Temperatur: ca. 80°
  • Luftfeuchtigkeit: ca. 20%

 

Dampfsauna / Dampfbad

In einer klassischen Dampfsauna herrscht eine extrem hohe Luftfeuchtigkeit. Ein Saunahandtuch wird hier nicht benötigt. Man betritt das Dampfbad völlig nackt. Auch befinden sich in Dampfbädern keine klassischen Saunabänke sondern Sitzflächen, die man aus Hygienischen Gründen vor Benutzung mit Wasser abspülen sollte.

Die hohe Luftfeuchtigkeit im inneren dieser Sauna ist besonders wohltuend für die Atemwege. Bei leichten Erkältung kann ein Besuch einer Dampfsauna wahre Wunder wirken. Auch für die Haut ist die Luftfeuchtigkeit sehr angenehm. Die Poren werden geöffnet und die Haut wird gereinigt. Manche Dampfsauna und bieten zudem Salz zum Peeling der Haut an.

  • Temperatur: ca. 45°
  • Luftfeuchtigkeit: 95%

 

Wassersauna

Als Wassersauna wird eine Art von Sauna bezeichnet, die neben oder an einem Gewässer liegt. Oftmals befinden sich Wassersaunen daher im geräumigem Saunagarten großer Wellnessbäder.

Nach dem Schwitzbad kann man anschließend seinen Körper durch leichte Bewegung am Wasser des Teiches oder Schwimmbeckens entspannen. Eine Besonderheit vieler Wassersaunen ist der Eistuch-Aufguss, bei dem man ein gefrorenes Handtuch zum Abkühlen gereicht bekommt.

  • Temperatur: ca. 75°
  • Luftfeuchtigkeit: 25%

 

Gartensauna

Als Gartensauna bezeichnet man eine geräumigere Sauna, die sich außerhalb von Gebäuden im Saunagarten befindet. Nicht selten sind sie den traditionellen Saunen in Finnland nachgebildet, und bestehen aus klassischen Holzstämmen.

Oftmals bildet die Gartensauna den zentralen Anlaufpunkt für Aufgüsse und andere Erlebnisse und Wellnessbädern. Sie fast nicht selten mehrere 100 Personen. Aber auch für den eigenen Garten kann eine kleine Gartensauna eine schöne Lösung für entspannte Stunden sein.

  • Temperatur:  ca. 85°
  • Luftfeuchtigkeit: 20%

 

Stollensauna

Eine Stollensauna zeichnet sich durch die besondere bauliche Art aus. Die Wände einer solchen Sauna sind nicht mit Holz vertäfelt, sondern bestehen aus festem Gestein. Dadurch entsteht der optische Eindruck sich in einem Stollen unter Tage zu befinden und.

Besondere Gesteinsarten wie Quarz sollen bei hoher Hitze eine heilende Wirkung auf den Körper haben. Häufig findet man auch Salzgestein wie Bergkristall oder Salzkristall an den Wänden einer Stollensauna.

  • Temperatur: ca. 85°
  • Luftfeuchtigkeit: 25%

 

Lichtsauna / Tepidarium

Die alten Römer bezeichneten einen lauwarm beheizten und kunstvoll dekorierten Raum als Tepidarium. Heute wird diese Art der Entspannung häufig als Lichtsauna bezeichnet.

Bei niedrigen Temperaturen erfolgt hier durch Farblicht eine visuelle Stimulierung des Körpers. Grün- und Blautöne haben dabei eine beruhigende Wirkung, wohingegen Rot- und Gelbtöne Desktop des Lichtspektrums eine anregende Wirkung zugesprochen wird. Im Wechselspiel der Farben ergibt sich ein besonderes Entspannungserlebnis. Nicht selten werden hier Duftaromastoffe verwendet, um das Gesamtergebnis abzurunden.

  • Temperatur: ca. 55°
  • Luftfeuchtigkeit: 10%

 

Erdsauna

Unter einer Erdsauna versteht man zumeist eine im Außenbereich angesiedelte Sauna, welche an einer oder mehreren Seiten in die Erde eingelassen ist. Fügt sich somit nicht nur harmonisch in einem Saunagarten ein, sondern bietet auch eine besondere Isolierleistung.

Die Temperaturen in einer Erdsauna sind tendenziell höher als in einer normalen Sauna. Nicht selten erreichen sie 80 bis zu 90 Grad Celsius. Die Gestaltung einer Erdauna ist zudem häufig rustikal. Nicht selten werden hier Holzstämme oder andere Naturmaterialien verwendet.

  • Temperatur: ca. 90°
  • Luftfeuchtigkeit: 20%

 

Laconium

Als Laconium wird eine Trockensauna mit geringer Feuchtigkeit bezeichnet, welcher ursprünglich aus Süd-Grichenland stammt. Der Innenbereich eines Laconiums ist zumeist gefliest, wobei die Wand und bodenfliesen die Wärme speichern. Nicht selten findet man in einem Lacomium zudem kunstvolle Verzierungen aus Mosaiks.

Besonders für Menschen, die keine hohen Temperaturen oder hohe Luftfeuchtigkeit in vertragen, eignet sich ein Besuch in einem Laconium. Der Körper wird hier langsam und schonend erwärmt, so dass es eine geringere Belastung für den Kreis laufen darstellt.

  • Temperatur: 60°
  • Luftfeuchtigkeit: 10%

 

Brechelbad

Das besonders im Alpenraum verbreitete Brechelbad zeichnet sich durch geringe Temperaturen, duftende Aromen und eine sanfte Erholung aus. Traditionell wurde es besonders von Bauern genutzt, um einen entspannenden Ausgleich zur harten Arbeit auf den Höfen zu bieten. Historische Brechelbäder sind zumeist gefliest.

Heutzutage ist das Brechelbad besonders bei älteren Menschen mit Kreislaufbeschwerden das sehr beliebt. Auf dem Boden werden zumeist getrocknete Tannenzweige verteilt, die ihr typisches Aroma in die Luft abgeben. Zudem werden die Fußsohlen beim darüber laufen sanft und angenehm massiert. Alternativ werden in einem breche Bad auch ätherische Öle verwendet, um der Luft ein besonderes Aroma. Zu verleihen.

  • Temperatur: 65°
  • Luftfeuchtigkeit: 10%

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